Die letzten werden die ersten sein!

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Wie schon in den Jahren zuvor haben pünktlich zum Herbstanfang die ersten Senderschwäne den Empfangsbereich unseres Mobilfunknetzes wieder erreicht: Am 24.9. erhielten wir die erste Sendung von Michaela (060T) – ein bisschen überraschend aus Finnland.

Ihre Schwester Rina (313T) ist auch wieder da, hält sich aber in Estland auf – ihre Wege haben sich nun getrennt. Die beiden verließen uns Ende März gemeinsam mit ihrer Familie als einige der letzten. Dass sie nun als erste zurück sind, ist nicht überraschend: Als Jungvögel im 2. Kalenderjahr haben sie bis zur Familiengründung noch etwas Zeit. 

Familienfoto (März 2026) © Hans-Joachim Augst

Spannend bleibt, ob ihre Eltern (Carlotta 311T; Vater beringt 196T) wiederkommen und vielleicht sogar erneut Nachwuchs mitbringen. Und möglicherweise wird ja auch ihr Bruder mit der Ringnummer 193T noch einmal gesichtet.

Auch Svea (302T) ist wieder zurück, erneut als eine der ersten (s. Blog). Sie scheint sich gerne in Finnland aufzuhalten (derzeit in der Nähe von Valtimo), bereits im Frühjahrszug 2025 wählte sie als einzige die Route über dieses Land ins Brutgebiet – gemeinsam mit einigen Singschwänen. Wie wir nun wissen, wiederholte sie dies jedoch in diesem Jahr nicht, sondern zog wie die meisten anderen Senderschwäne über das Baltikum zur Kanin-Halbinsel. Und da sie nun erneut wieder so früh zurück ist, hat sie vermutlich auch in diesem Jahr noch nicht (erfolgreich) gebrütet.

Die Positionen der ersten Rückkehrer Anfang Oktober
Sveas Zugrouten zum Brutgebiet 2025 und 2026

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